ResonanzRaum ist ein Workshop-Angebot für Schulleiter:innen, Schüler:innen, Lehrer:innen oder gemischte Gruppen bis 20 Personen im RealLabor, Brühl 48 in Leipzig oder auf Einladung.
In einem gruppendynamischen Prozess und achtsamen Einzelgesprächen unter Anleitung der erfahrenen Begleiterinnen Ute Puder und Margret Rasfeld erleben junge Menschen und Erwachsene, dass sie nicht allein und hilflos sind, sondern als Gemeinschaft ihr Umfeld selbst verändern können.
Gesundheitliche Probleme von Schüler:innen und Lehrer:innen können wir nicht getrennt vom veralteten System Schule betrachten. Viele Schüler:innen werden als „Einzelproblem“ gesehen, bekommen Hilfe von Einzelnen, statt das Aufgehobensein und Austauschen in einer Gruppe zu erfahren. Die Erfahrung, dass Andere ganz ähnliche Themen und Probleme mit sich tragen, ist oft der erste befreiende Moment. Beziehungsarbeit, Achtsamkeit, Gemeinschaft und Autonomie sind Grundbedürfnisse von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Stattdessen dominieren an Schulen häufig Fehlerangst, Frust auf Lehrplan, Bürokratie und Gleichschritt den Tageslauf. Das führt zu Selbstentfremdung, Burnout und Ohnmacht im System Schule.
Im ResonanzRaum erleben alle Beteiligten oft erstmals Autonomie und echte Gemeinschaft, Wertschätzung und Vertrauen. Der Einzelne lernt von der Gruppe und die Gruppe vom Einzelnen. Diese weichen Faktoren der Beziehungsarbeit eröffnen Mut und Neugier auf Veränderung. Das Anerkennen des Schmerzes und das Fühlen von Gemeinschaft eröffnen meist ganz neue Horizonte. Wie kann ich mich stärken, mich besser abgrenzen, bei mir sein, zu mir kommen? Wie geht es anderen in der Gruppe? Wie können wir gemeinsam ändern, was uns krank macht?
ResonanzRaum ist in erster Linie die Eröffnung eines Vertrauensraumes, der offenes Sprechen und aktives Zuhören in Gruppen ermöglicht. Konflikte in Teams oder Schulklassen werden herauskristallisiert und Lösungsansätze gefunden. Eingebettet in verschiedene Achtsamkeits-Rituale kommt Jede und Jeder zu Wort. Ob Schulentwicklung, Einsamkeit oder Selbstverletzung, Fehlerangst, Überforderung oder private Themen, die niemals ganz ausblendbar sind: ResonanzRaum macht die Erfahrung des wunderbaren Aufgehoben-Seins in einer Gruppe erfahrbar. Lehrpersonen und Schulleitungen erproben hier neue Rollenverständnisse in der Schule und bleiben oft danach in Verbindung. Schüler:innen sprechen offen über Tabu-Themen. Sie erleben, dass sie keine Einzelfälle sind und stärken sich gegenseitig.
Stimmen nach Resonanzraum-Workshops
„Ein großer offener Raum. Keine Urteile. Sichtbares Mitfühlen mit anderen – sehen und gesehen werden. Lösungsansätze, auf die man alleine nicht gekommen wäre.“
„Ohne Angst und Scham zu sprechen, hilft, sich selbst und andere besser zu verstehen“
„Man kann sich gut öffnen. Die positive Atmosphäre regt zum Denken an.“
„Die Reflexionsgruppe regt an, über uns und andere nachzudenken und unsere Seele und den
Körper kennen und lieben zu lernen.“
„Das waren hifreiche Momente für die Psyche“
„Man erfährt mehr über die anderen im Kurs und wird jedes mal aufs neue zum reflektieren und nachdenken angeregt. Zudem finde ich es super, dass immer Verständnis und Toleranz da ist. Auch wird sich für jeden immer Zeit genommen und es wird aktiv zugehört und unterstützt.“

