Was wir machen

Was macht ihr eigentlich? Das werden wir oft gefragt. Jeder Tag sieht anders aus. In den offenen Raum kommen täglich spontane oder angemeldete Besucher:innen, die sich für die Veränderung von Schule und Uni interessieren. Die meisten staunen, dass so viel Neues schon sofort möglich ist. 

Eine Lehrerin möchte etwas ändern, weil in ihrer Schule “nichts mehr geht”. Wir machen einen gemeinsamen Plan. Eine Schülervertreterin fragt, ob wir einmal ausführlich reden können. Wir hören hier jedem zu, solange es braucht. Auch Schüler:innen die schwere Demütigungen im Schulalltag erfahren, können hier Gehör finden und Beratung. Mit Schulleiter:innen, die in Konflikte an ihrer Schule kommen oder grundlegendes ändern möchten, suchen wir Lösungen. Auch Eltern, die die Klasse ihrer Kinder zu uns schicken, um für unerträgliche Konflikte Lösungen zu finden. Aussprechen ist das A und O.

Kinder sprechen hier immer zuerst. Für uns ist die umwerfendste Erfahrung, wie viele gute Ideen Jugendliche und Kinder selbst haben. Unser Mantra im Alltag ist deshalb: Hört an den Schulen den Kindern und Jugendlichen zu. Gebt ihnen Raum, damit sie sich auf Augenhöhe äußern können. 

Auch Politiker:innen und Verwaltungsangestellte lassen sich beraten, wie eine neue Schule funktionieren kann. 

Manu, Ute und Margret bereiten pädagogische Tage, Seminare, Veranstaltungen oder die nächste Kunst-Performances vor und entwickeln neue Ideen wie Herzfeld oder Transformationswoche. Häufig werden wir gefragt, ob wir in einem Podcast mitwirken, bei der Universität einen Stand zu einem Kongress machen würden und Ähnliches.